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ChatGPT-Prompt für Akquise-E-Mails: Vorlage zum Kopieren
Dieser Prompt lässt ChatGPT oder Claude aus deinem Angebot, der Zielgruppe und einem Aufhänger eine kurze, personalisierte Akquise-E-Mail mit Betreff und einem klaren Call-to-Action schreiben — unter 130 Wörtern und ohne Marketing-Floskeln.
Was der Prompt macht
Das erzeugt dieser Prompt
- Schreibt Betreffzeile plus E-Mail-Text mit personalisiertem Einstieg
- Formuliert den Nutzen aus Kundensicht statt eine Selbstdarstellung
- Endet mit einem konkreten, niedrigschwelligen Call-to-Action
- Hält den Ton menschlich, kurz und frei von Verkaufsphrasen
Copy-Paste-Prompt
Prompt für Akquise-E-Mails
Du bist erfahrene:r B2B-Vertriebstexter:in mit Fokus auf Kaltakquise per E-Mail. Schreibe eine kurze, personalisierte Akquise-E-Mail an den folgenden Empfänger.
Mein Angebot: {Was du anbietest in 1–2 Sätzen}
Mein Unternehmen: {Name + was ihr macht}
Empfänger: {Name, Rolle, Firma}
Was ich über den Empfänger weiß: {Aufhänger – z. B. neues Projekt, LinkedIn-Post, Branchen-Trigger}
Konkreter Nutzen für den Empfänger: {Welches Problem löst du, welches Ergebnis}
Gewünschte Aktion: {z. B. 15-Min-Call, Antwort auf eine Frage, Demo}
Tonalität: {locker-du ODER professionell-Sie}
Struktur:
1. Betreffzeile: max. 50 Zeichen, neugierig statt werblich
2. Personalisierter Einstieg, der den Aufhänger aufgreift (kein „ich hoffe, es geht Ihnen gut")
3. 1–2 Sätze: welches Problem du löst, formuliert aus Sicht des Empfängers
4. Ein konkreter Beleg oder Mini-Beispiel (optional, nur wenn glaubwürdig)
5. Eine einzige, niedrigschwellige Frage als Call-to-Action
Regeln:
- Maximal 130 Wörter im E-Mail-Text.
- Keine Floskeln wie „revolutionär", „Marktführer", „synergetisch" oder „ich hoffe, diese Mail erreicht Sie gut".
- Kein Druck, kein „letzte Chance", keine erfundenen Zahlen oder Referenzen.
- Stelle nur eine einzige Frage am Ende.
- Antworte mit Betreffzeile und E-Mail-Text, sonst nichts. Funktioniert unverändert mit ChatGPT, Claude, Gemini und Mistral. Bei Claude kannst du den ersten Absatz als System-Prompt setzen, den Rest als Nachricht.
Variablen anpassen
Diese Platzhalter ersetzt du
- {Angebot}
- Was du verkaufst, in einem oder zwei klaren Sätzen.
- {Empfänger}
- Name, Rolle und Firma der angeschriebenen Person.
- {Aufhänger}
- Ein echter Anlass, der die Personalisierung glaubwürdig macht.
- {Nutzen}
- Welches Problem du löst und welches Ergebnis du lieferst.
- {Gewünschte Aktion}
- Der eine konkrete Call-to-Action am Ende der Mail.
- {Tonalität}
- Locker-du oder professionell-Sie, passend zur Branche.
Beispiel
So sieht das Ergebnis aus
Eingabe
Angebot: Ich richte automatisierte Angebots-Workflows ein, die Handwerksbetrieben Angebote in Minuten statt Stunden erstellen. Empfänger: Markus Lehmann, Geschäftsführer, Lehmann Elektrotechnik. Aufhänger: LinkedIn-Post über Fachkräftemangel. Nutzen: spart der Verwaltung pro Woche mehrere Stunden. Gewünschte Aktion: 15-Min-Call. Tonalität: professionell-Sie
Output von der KI
Betreff: Angebote in Minuten statt Stunden\n\nHallo Herr Lehmann,\n\nIhr Post zum Fachkräftemangel hat mich angesprochen — gerade in der Verwaltung bindet die Angebotserstellung oft mehrere Stunden pro Woche.\n\nIch richte für Elektrobetriebe Workflows ein, die Angebote aus den Eckdaten automatisch erstellen. Das Team prüft nur noch und gibt frei, statt jedes Angebot von Hand zu tippen.\n\nWäre ein kurzer 15-Minuten-Call nächste Woche interessant, um zu sehen, ob das zu Ihren Abläufen passt?\n\nBeste Grüße
Häufige Fehler
Das solltest du vermeiden
- Generischer Aufhänger eingeben — dann klingt die Mail wie ein Massenversand.
- Mehrere Calls-to-Action stapeln, statt eine einzige Frage zu stellen.
- Den Nutzen aus eigener Sicht statt aus Empfängersicht formulieren lassen.
- Erfundene Zahlen oder Referenzen im Output ungeprüft übernehmen und versenden.
- Die Mail ohne menschliche Endkontrolle direkt aus dem Tool kopieren.
Weiterdenken
Vom Prompt zum Workflow
Ein Prompt löst eine einzelne Aufgabe. Wenn du akquise-e-mails regelmäßig brauchst, lohnt sich die Automatisierung dahinter.
FAQ
Häufige Fragen zum Prompt für Akquise-E-Mails
Welcher ChatGPT-Prompt eignet sich für Akquise-E-Mails?
Ein guter Prompt gibt Angebot, Empfänger, einen echten Aufhänger, den Nutzen und die gewünschte Aktion als Pflichtfelder vor und legt die Struktur fest: Betreff, personalisierter Einstieg, Nutzen, ein Call-to-Action. Genau das macht die Vorlage oben — du füllst nur die Variablen aus und bekommst eine kurze, versandfertige Mail.
Funktioniert der Prompt auch mit Claude oder Gemini?
Ja, unverändert. Bei Claude kannst du den ersten Absatz als System-Prompt setzen und die Felder als Nachricht schicken. Gemini und Mistral verarbeiten den Prompt ebenfalls ohne Anpassung. Die Ergebnisse unterscheiden sich leicht im Ton — teste am besten zwei Tools und nimm die bessere Version.
Ist Kaltakquise per E-Mail in Deutschland überhaupt erlaubt?
Im B2B-Bereich ist Werbe-E-Mail an Unternehmen nur unter engen Voraussetzungen zulässig; im B2C-Bereich brauchst du in der Regel eine Einwilligung. Der Prompt schreibt den Text, ersetzt aber keine rechtliche Prüfung. Kläre vor dem Versand UWG und DSGVO ab oder lass dich beraten.
Wie wird die Mail persönlich statt nach Vorlage?
Der entscheidende Hebel ist das Feld Aufhänger. Gib einen echten Anlass ein — einen LinkedIn-Post, ein neues Projekt, eine Branchen-Entwicklung. Je konkreter dieser Bezug, desto weniger wirkt die Mail wie Massenversand. Generische Eingaben führen zu generischen, leicht durchschaubaren Texten.
Wie lang sollte eine Akquise-E-Mail sein?
Kurz. 80 bis 130 Wörter sind ideal — lang genug für Aufhänger, Nutzen und eine Frage, kurz genug, dass sie am Handy in wenigen Sekunden gelesen wird. Der Prompt begrenzt den Text deshalb auf maximal 130 Wörter und erlaubt nur einen einzigen Call-to-Action.
Darf ich Kundendaten in ChatGPT eingeben?
Für diesen Prompt reichen Name, Rolle und Firma plus ein öffentlicher Aufhänger — also Daten, die ohnehin sichtbar sind. Sensible oder interne Informationen über Kontakte gehören nicht in öffentliche Chat-Tools. Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt anonymisierte Platzhalter oder ein Setup mit Auftragsverarbeitungsvertrag.
Kann ich den Prompt für Follow-up-Mails anpassen?
Ja. Tausche das Feld Aufhänger gegen einen Verweis auf die erste Mail und ändere die gewünschte Aktion. So entsteht aus derselben Vorlage eine Erinnerungs- oder Follow-up-Mail. Das Grundprinzip — Rolle, Pflichtfelder, feste Struktur, klare Regeln — funktioniert auch für Reaktivierung und Nachfass-Sequenzen.
Warum nur eine einzige Frage am Ende?
Jede zusätzliche Option senkt die Antwortrate, weil der Empfänger entscheiden muss statt nur zu reagieren. Eine einzige, niedrigschwellige Frage — etwa nach einem kurzen Call — macht das Antworten leicht. Der Prompt erzwingt deshalb genau einen Call-to-Action und verbietet das Stapeln mehrerer Aufforderungen.