CHRISTIAN OHLE

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ChatGPT-Prompt für LinkedIn-Posts: Vorlage zum Kopieren

Dieser Prompt lässt ChatGPT oder Claude aus Thema, Kernaussage, Zielgruppe und Call-to-Action einen LinkedIn-Post mit Scroll-Stopper-Hook schreiben — in deiner Stimme, gut lesbar formatiert und unter 200 Wörtern.

Von Christian Ohle · Zuletzt aktualisiert: 03. Juni 2026

Was der Prompt macht

Das erzeugt dieser Prompt

  • Erzeugt einen kompletten Post mit Hook, Hauptteil und Call-to-Action
  • Schreibt einen Scroll-Stopper als erste Zeile (vor dem Mehr-anzeigen-Schnitt)
  • Formatiert für den Feed: kurze Absätze, Zeilenumbrüche, gute Lesbarkeit
  • Hält deine Stimme durch und liefert passende Hashtags am Ende

Copy-Paste-Prompt

Prompt für LinkedIn-Posts

Du bist erfahrene:r LinkedIn-Content-Creator:in und Ghostwriter:in für Solo-Selbstständige. Schreibe einen LinkedIn-Post zum folgenden Thema.

Thema: {Thema}
Kernaussage / These: {die eine Botschaft, die hängenbleiben soll}
Zielgruppe: {wen willst du erreichen, z. B. HR-Leiter:innen}
Anlass / Aufhänger: {persönliche Erfahrung, Statistik, Beobachtung oder Branchen-News}
Ziel des Posts: {Reichweite / Leads / Positionierung / Diskussion}
Call-to-Action: {Frage stellen, Kommentar anregen, Profil-Besuch, DM}
Tonalität: {locker-persönlich ODER fachlich-prägnant}

Struktur:
1. Hook (1–2 Zeilen): ein Scroll-Stopper, der vor dem "Mehr anzeigen"-Schnitt steht. Kein Floskel-Einstieg.
2. Kontext: 1–2 Sätze, warum das Thema relevant ist — gern mit konkretem Beispiel.
3. Hauptteil: die Kernaussage in 3–5 kurzen Absätzen oder Bulletpoints. Eine Idee pro Zeile.
4. Take-away: ein klarer Gedanke, den die Leser:innen mitnehmen.
5. Call-to-Action: eine konkrete Aufforderung (offene Frage oder Handlung).
6. 3–5 passende Hashtags am Ende.

Regeln:
- Erste Zeile muss neugierig machen, ohne Clickbait oder leere Versprechen.
- Schreibe in kurzen Sätzen und setze Zeilenumbrüche — kein Textblock.
- Keine Buzzwords ("Synergie", "Game-Changer", "disruptiv") und keine Emoji-Flut (max. 3).
- Keine erfundenen Zahlen oder Studien; nutze nur, was ich vorgebe.
- Maximal 200 Wörter.
- Antworte nur mit dem fertigen Post.

Funktioniert unverändert mit ChatGPT, Claude, Gemini und Mistral. Bei Claude kannst du den ersten Absatz als System-Prompt setzen und die Felder als Nachricht schicken.

Variablen anpassen

Diese Platzhalter ersetzt du

{Thema}
Worum es im Post konkret geht, kein vages Schlagwort.
{Kernaussage}
Die eine Botschaft, die hängenbleiben soll.
{Zielgruppe}
Wen du erreichen willst — bestimmt Tonalität und Beispiele.
{Aufhänger}
Persönliche Erfahrung, Beobachtung oder echte Zahl als Einstieg.
{Call-to-Action}
Was die Leser:innen danach tun sollen.
{Tonalität}
Locker-persönlich oder fachlich-prägnant — passend zu dir.

Beispiel

So sieht das Ergebnis aus

Eingabe

Thema: Warum ich Angebote nur noch per Loom schicke · Kernaussage: ein 3-Minuten-Video schließt schneller ab als ein 5-seitiges PDF · Zielgruppe: selbstständige Berater:innen · Aufhänger: meine Abschlussquote ist von 30 auf 55 Prozent gestiegen · Ziel: Diskussion · CTA: nach Erfahrungen fragen · Tonalität: locker-persönlich

Output von der KI

Mein letztes Angebots-PDF hat niemand zu Ende gelesen.\n\nAlso habe ich aufgehört, welche zu schreiben.\n\nStattdessen schicke ich seit drei Monaten nur noch ein 3-Minuten-Loom-Video: Ich zeige den Bildschirm, erkläre die zwei, drei wichtigsten Punkte und nenne den Preis offen.\n\nDas Ergebnis hat mich selbst überrascht: Meine Abschlussquote ist von 30 auf 55 Prozent gestiegen.\n\nMeine Vermutung, warum: Menschen kaufen von Menschen. Ein Video transportiert Tonfall und Vertrauen, das ein PDF nie erreicht.\n\nWie verschickst du deine Angebote — Dokument oder Video?\n\n#Selbstständigkeit #Vertrieb #Beratung

Häufige Fehler

Das solltest du vermeiden

  • Vage Themen eingeben — dann wird der Post beliebig und geht im Feed unter.
  • Den schwachen Floskel-Hook der KI ungeprüft als erste Zeile stehen lassen.
  • Erfundene Zahlen oder Studien aus dem Output ungeprüft übernehmen und veröffentlichen.
  • Immer denselben Prompt nutzen — dann klingen alle Posts gleich und austauschbar.
  • Hashtags und Emojis überladen statt drei gezielte Begriffe zu setzen.

Weiterdenken

Vom Prompt zum Workflow

Ein Prompt löst eine einzelne Aufgabe. Wenn du linkedin-posts regelmäßig brauchst, lohnt sich die Automatisierung dahinter.

FAQ

Häufige Fragen zum Prompt für LinkedIn-Posts

Welcher ChatGPT-Prompt eignet sich für LinkedIn-Posts?

Ein guter Prompt gibt Thema, Kernaussage, Zielgruppe, Aufhänger und Call-to-Action als Pflichtfelder vor und legt die Struktur fest: Hook, Kontext, Hauptteil, Take-away, CTA, Hashtags. Genau das macht die Vorlage oben — du füllst nur die Variablen aus und bekommst einen feldfertigen Post.

Funktioniert der Prompt auch mit Claude oder Gemini?

Ja, unverändert. Bei Claude kannst du den ersten Absatz als System-Prompt setzen und die Felder als Nachricht schicken. Gemini und Mistral verarbeiten den Prompt ebenfalls ohne Anpassung. Der Aufbau ist tool-agnostisch.

Wie lang sollte ein LinkedIn-Post sein?

Für die meisten Themen sind 100 bis 200 Wörter ideal. Die ersten beiden Zeilen entscheiden, ob jemand auf Mehr anzeigen klickt — deshalb begrenzt der Prompt den Output auf 200 Wörter und legt den Fokus auf einen starken Hook. Längere Texte funktionieren nur bei echten Storys.

Warum ist der Hook so wichtig?

LinkedIn zeigt im Feed nur die ersten ein bis zwei Zeilen, bevor der Text abgeschnitten wird. Wenn dieser Hook nicht neugierig macht, klickt niemand weiter und der Post bekommt keine Reichweite. Der Prompt zwingt die KI deshalb, mit einem Scroll-Stopper zu starten — keine Begrüßung, keine Floskel.

Wie wird der Post unverwechselbar statt generisch?

Gib echte Details statt Schlagworte ein: eine konkrete Erfahrung, eine echte Zahl, deine Meinung. Je spezifischer dein Aufhänger, desto eigenständiger der Post. Überarbeite zusätzlich den Hook in deinen eigenen Worten — diese erste Zeile macht aus einem KI-Text deinen Text.

Sollte ich Hashtags und Emojis verwenden?

Drei bis fünf gezielte Hashtags helfen bei der Auffindbarkeit, mehr wirken spammig. Emojis lockern auf, aber in Maßen — der Prompt begrenzt sie auf maximal drei. Setze sie nur, wenn sie zu deiner Stimme und Zielgruppe passen; im B2B-Umfeld oft sparsamer.

Kann ich den Prompt für eine ganze Post-Serie nutzen?

Ja. Lass dir pro Durchlauf einen Post zu einem Unterthema schreiben und variiere Aufhänger und Format (Story, Liste, Frage). So baust du aus einem Thema mehrere Posts, ohne dass sie gleich klingen. Wechsle bewusst die Tonalität, damit dein Feed abwechslungsreich bleibt.

Kann ich den Prompt für andere Plattformen anpassen?

Ja. Tausche Rolle, Längen-Regel und Hashtag-Vorgabe aus, und du hast eine Vorlage für X, Instagram-Captions oder Newsletter-Anreißer. Das Grundprinzip — Rolle, Pflichtfelder, feste Struktur, klare Regeln — funktioniert für fast jedes Social-Format.